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20.08.2011 | 14:27 Uhr
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Am 30. Oktober soll Indien sein Grand-Prix-Debüt erleben. Aktuell wird an der Strecke in Noida - nahe Delhi - noch intensiv gearbeitet, aber die Veranstalter sind sicher, den Kurs termingerecht fertig zu bekommen. Heute statteten die indischen Grand-Prix-Helden Narain Karthikeyan und Karun Chandhok der Baustelle einen Besuch ab. Offizieller Anlass: Beginn des Kartenvorverkaufs für das erste indische Formel-1-Rennen.
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"Gute Nachrichten für die Fans: Ich habe per Taxi nur 50 Minuten vom Flughafen Delhi zur Strecke gebraucht", wischt Chandhok logistische Sorgen vom Tisch. "Die Strecke wird für Piloten recht schwierig. Es gibt schöne Höhenunterschiede und zwei bis drei Kurven, die zum Überholen gut sind - toll für die Fans. Es ist eine beeindruckende Anlage", so der frühere HRT-Pilot.
"Einige Kurven sind mit Passagen bekannter Strecken vergleichbar", wird Karthikeyan von der Agentur 'PTI' zitiert. "Es gibt viele lange Geraden und einige Überholstellen. Die Fans werden den schieren Speed der Formel 1 sehen, denn es geht bis auf etwa 320 km/h hoch. Das wird insgesamt ein großes Spektakel." Die große Frage ist nur, wie viele indische Fans tatsächlich zum Rennen kommen werden.
Die Preise für den Besuch des Grand-Prix-Debüts sind gesalzen. Zwar gibt es den Zugang zur Naturtribüne am südlichen Rand der Strecke schon für umgerechnet 38 Euro pro Person, jedoch ist dies nach indischen Maßstäben sehr viel Geld. Den Preis für einen Platz auf der Haupttribüne kann kaum jemand aufbringen: 35.000 Rupien - umerechnet fast 540 Euro!
Chandhok und Karthikeyan hoffen dennoch, dass das Rennen gut besucht sein wird. Immerhin dürfen die Fans dann einem Landsmann zujubeln. "Mein Cockpit für den Grand Prix in Indien war nie in Gefahr", sagt Karthikeyan. "Aber natürlich würde ich gern ein oder zwei Rennen vorher zum Aufwärmen bestreiten." Dies dürfte nicht möglich sein, nachdem Daniel Ricciardo seinen Platz bei HRT übernommen hat.
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