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 08.09.2010 | 09:37 Uhr

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Hill vermutet: Keine neue Strafe für Ferrari

Der frühere Formel-1-Fahrer Damon Hill rechnet nicht damit, dass der Automobil-Weltrat am Mittwoch eine neue Strafe gegen Ferrari aussprechen wird

Die Formel-1-Welt blickt am Mittwoch gespannt nach Paris, wo sich die Mitglieder des Automobil-Weltrats der FIA mit verschiedenen Themen auseinander setzen. Unter anderem steht der Kalender für die neue Rennsaison auf der Tagesordnung, aber auch die Stallorder-Affäre von Hockenheim. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Damon Hill glaubt allerdings nicht, dass Ferrari eine Strafe kassiert.

Damon Hill rechnet nicht mit einer Bestrafung von Ferrari durch den Weltrat
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Vielmehr rät Hill dem Weltrat, nicht die Dampfhammer-Methode anzuwenden: "Einfach nur mit den Muskeln zu spielen, weil sie es können, wäre nicht unbedingt klug", wird der Präsident des Britischen Rennfahrerklubs (BRDC) vom 'Telegraph' zitiert. "Ich denke nicht, dass in diesem Fall eine derart heftige Strafe angebracht wäre." Alleine schon, so Hill weiter, weil Stallregie durchaus üblich sei.

"Die Teams sagen, dass sie keine Teamorder anwenden. Wir haben aber allesamt den Verdacht, sie geben den Fahrern sehr wohl zu verstehen, welche Leistung sie von ihnen erwarten. Das kann man als eine Order auffassen", erläutert der frühere Formel-1-Pilot und fügt hinzu: "Das ist ein Thema, das schon seit geraumer Zeit am köcheln war, doch man hat sich nicht damit auseinander gesetzt."

"Ich denke, Ferrari wird davonkommen, weil die Regeln nicht klar sind. Dahingehend tut sich der Sport selbst nämlich keinen Gefallen", gibt Hill vor der Versammlung des Automobil-Weltrats zu Protokoll und merkt an: "Es braucht einen Medienzirkus, um die nötigen Veränderungen durchzusetzen. Man muss bedenken: All das passiert vier Tage vor dem Großen Preis von Italien", ergänzt der Brite.


 

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