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06.07.2010 | 11:27 Uhr
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Michael Schumacher ist seinem ehemaligen WM-Rivalen Damon Hill in Monaco auf unliebsame Art und Weise begegnet. Der Brite war im Fürstentum als Rennkommissar aktiv und war somit auch für die nachträgliche Bestrafung mitverantwortlich, nachdem Schumacher kurz vor dem Zielstrich ein umstrittenes Überholmanöver gegen Fernando Alonso gefahren hatte. Am kommenden Wochenende werden sich die Protagonisten der harten Duelle von 1994 und 1995 noch einmal über den Weg laufen.
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Hill ist Präsident des British Racing Drivers Club (BRDC), dem die Rennstrecke in Silverstone gehört. Der Weltmeister von 1996 wurde von britischen Medien slbstverständlich nach den aktuellen Leistungen seines ehemaligen Widersachers befragt. "Schreibt ihn niemals ab", so der Brite. "Ich habe diesen Fehler gemacht. Aber er ist nie wirklich am Boden. Er ist immer in der Lage, urplötzlich irgendetwas Besonderes zu leisten - aus dem Nichts heraus."
Aus Sicht von Hill lassen Schumacher die anhaltend kritischen Kommentare ohnehin kalt. Er sei zum Spaß in der Formel 1 und nicht, um seine ohnehin wohl unübetreffliche Bilanz weiter auszubauen. "Er liebt das Fahren", erklärt Hill. "Er ist Perfektionist, der sich Ziele setzt. Er will nun einmal schauen, was man mit 41 Jahren noch anstellen kann. Ums Geld geht es ihm sicherlich nicht. Wo sonst bekommst du einen solchen Kick wie in der Formel 1?"
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