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28.01.2012 | 16:17 Uhr
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Dank der Rückkehr von Kimi Räikkönen wartet das Starterfeld der Formel 1 in diesem Jahr mit sechs Weltmeistern und damit so vielen aktiven Titelträgern wie nie zuvor auf. Neben dem "Iceman", der bei Lotus nach zwei Jahren Pause sein Comeback gibt, gehen die Ex-Champions Michael Schumacher, Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Jenson Button sowie der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel an den Start.
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Für Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery ist dieser Umstand Grund genug, in der am 18. März in Melbourne beginnenden Saison einige "außerordentlich gute Rennen" zu erwarten, wie er es gegenüber 'Turun Sanomat' formuliert. "Das fahrerische Niveau ist sehr hoch, vielleicht höher als es jemals war", so Hembery.
"Wenn man dann noch bedenkt, dass es darüber hinaus eine Menge talentierter Fahrer im Feld gibt, die noch keinen Titel gewonnen haben, dann stehen uns einige außerordentlich gute Rennen bevor." Einen entscheidenden Beitrag dazu werden nicht zuletzt die Pirelli-Reifen liefern.
Aus den Reihen der sechs Weltmeister im Feld ist Rückkehrer Räikkönen der einzige, der die aktuelle Generation der Formel-1-Reifen noch nicht kennt. Bei seinem zweitägigen Privattest Anfang der Woche in Valencia musste der Finne regelbedingt noch die Demonstrationsreifen von Pirelli auf das zwei Jahre alte Renault-R30-Chassis des Lotus-Teams montieren lassen.
Hembery hat jedoch keine Zweifel daran, dass sich Räikkönen beginnend mit den ersten Testfahrten im neuen Lotus E20 schnell an die für ihn neuen Gegebenheiten gewöhnen wird. "Ich habe Kimis Kommentare vor und nach dem Test gehört. Im Vergleich zu den anderen Piloten ist er in einer anderen Situation, aber er gehört zu den am meisten herausragenden Fahrern, die dieser Sport je gesehen hat. Ich bin überzeugt, dass er sehr schnell lernen wird."
Konkrete Informationen vom Finnen über die Pirelli-Reifen bezog Hembery eigener Aussage zufolge im Anschluss an den Valencia-Test nicht. "Wir waren nicht involviert. Es war ganz allein die Sache von Lotus", so der Pirelli-Motorsportchef im Hinblick auf die knapp 700 zurückgelegten Kilometer. Aus eigenem Antrieb ginge der Reifenhersteller ohnehin nicht auf die Piloten zu, wie der Brite betont: "Die Fahrer kommen zu uns, wenn sie etwas brauchen, nicht umgekehrt."
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