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 07.04.2010 | 17:16 Uhr

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Hamashima: Warum Schumacher nicht auf Touren kommt

Bridgestone-Entwicklungschef Hirohide Hamashima feierte mit Michael Schumacher seine größten Erfolge und kennt seine aktuellen Probleme

Viel wurde gerätselt über den durchwachsenen Saisonstart von Superstar Michael Schumacher: Ist der erfolgreichste Formel-1-Pilot der Geschichte zu alt? Der Teamkollege zu stark? Das Team nicht auf ihn fokussiert? Nur einen scheint die Diskussion kalt zu lassen: Schumacher selbst. Denn der weiß vermutlich am besten, woran's liegt.

Noch herrscht zwischen Schumacher und den Pneus keine Harmonie
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Ein alter Bekannter des Wahl-Schweizers ist Bridgestone-Entwicklungschef Hirohide Hamashima - die Japaner konzentrierten sich in Schumachers großer Ferrari-Zeit während des Reifenkriegs voll auf die Roten. Für Hamashima ist klar, warum der nunmehrige Mercedes-Pilot noch nicht die Leistung bringt, die sich alle erwarten: "Michael kämpft mit der Größe der Vorderreifen."

Er geht ins Detail: "Bis 2006 haben wir mit ihm gemeinsam unsere Reifen entwickelt. Sein Fahrstil erfordert größere, stärkere Vorderreifen, da er die Vorderachse in den Kurven gerne stärker belastet." Doch da die vorderen Pneus seit Saisonbeginn um 25 Millimeter schmäler geworden sind und diese durch das Nachtankverbot zudem mehr Gewicht tragen müssen, kann Schumacher nicht wie gewohnt durch die Kurven rasen.

"Wenn er mit den aktuellen Reifen so wie früher fährt, dann rutschen die Reifen über die Auflagefläche und bauen nicht den Grip auf, den er erwartet", erklärt Hamashima Schumachers Problem. Das zwingt den 41-Jährigen, seinen Fahrstil zu ändern: "Wenn er den Vorderreifen weniger belastet, dann ist der Rutschwinkel nicht mehr so gravierend."

Abschließend gibt der Bridgestone-Mann den Anhängern von Schumacher Anlass zur Hoffnung: "Ich habe den Eindruck, dass er das bereits gelernt hat, denn die Lücke zwischen Nico und Michael wird immer kleiner."


 

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