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17.12.2011 | 09:38 Uhr
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Die noch junge Bekanntgabe, dass Toro Rosso 2012 mit Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne an den Start gehen wird, könnte auch Auswirkungen auf die künftige Fahrerbesetzung bei HRT haben. Der spanische Rennstall möchte sich nach dem Ausscheiden von Teamchef Colin Kolles nämlich als spanisches Nationalteam in der Formel 1 positionieren.
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Da HRT finanziell nach wie vor relativ schwach aufgestellt ist und Pedro de la Rosa zwar ein spanisches Aushängeschild ist, laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' aber selbst keine großen Sponsoringsummen mitbringt, wird der zweite Fahrer unweigerlich Geld mitbringen müssen. Eine naheliegende Variante wäre daher, Red-Bull-Junior Jaime Alguersuari unter Vertrag zu nehmen.
Der Spanier ist zwar bei Toro Rosso durch den Rost gefallen, würde aber möglicherweise einen Red-Bull-Etat mitbringen. Red Bull hat schon in der zweiten Saisonhälfte 2011 das Ricciardo-Cockpit finanziert und ist dem Vernehmen nach dazu bereit, auch für Alguersuari zu bezahlen. Den spanischen Eigentümern von HRT wiederum würde ein zweiter spanischer Fahrer gut ins Konzept passen.
Stolperstein könnte sein, dass das Verhältnis zwischen den Entscheidungsträgern bei HRT-Investor Thesan Capital und dem persönlichen Umfeld Alguersuaris als angespannt gilt. Sollte sich das als Hinderungsgrund herausstellen, würden die Chancen anderer freier Paydriver auf dem Markt steigen - so soll sich zum Beispiel Giedo van der Garde immer noch mit einigen Millionen im Hintergrund bei Formel-1-Teams anbieten.
Als unwahrscheinlich gilt, dass Vitantonio Liuzzi bei HRT bleiben wird. Der Italiener soll zwar einen Zweijahresvertrag unterschrieben haben, muss diesen aber mangels großer Sponsoren zum Teil aus eigener Tasche finanzieren. Auch für Adrian Sutil wäre HRT wohl bestenfalls eine Notfall-Variante, sollten die Verhandlungen mit Williams scheitern. Mit wem Witali Petrow seit der Trennung von Renault spricht, ist derzeit nicht bekannt.
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