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18.03.  08:00

 

 06.03.2010 | 15:09 Uhr

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Hülkenberg: "Wir müssen realistisch bleiben"

Formel-1-Neuling Nico Hülkenberg würde gerne schon 2010 auf das Podium fahren, gibt sich vor dem Saisonauftakt aber betont zurückhaltend

Der dienstälteste Formel-1-Rennfahrer bekommt einen Rookie an seine Seite: Neben Rubens Barrichello greift in dieser Saison Nico Hülkenberg ins Williams-Lenkrad. Der 22-Jährige konnte im vergangenen Jahr die GP2-Meisterschaft für sich entscheiden und möchte mit dem FW32 nun den nächsten Schritt machen. Hülkenberg gibt sich zuversichtlich, stapelt allerdings zunächst tief.

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"Ich will definitiv um Punkte, um das Podium und um Siege fahren", sagt der neue Formel-1-Pilot in der 'FAZ' und fügt an: "Nun müssen wir aber realistisch bleiben und abwarten, wie gut unser Auto ist. Mit Sicherheit wird es nicht einfach, aber deshalb bin ich noch lange nicht hier, um erst einmal ein Blümchenjahr hinzulegen. Ich will Erfolg haben", hält Hülkenberg vor dem Saisonauftakt fest.

"In diesem Sport sind die Erwartungen immer hoch - und meine persönliche ist noch die höchste von allen. Als Rennfahrer muss man diesen Druck aushalten", findet der deutsche Williams-Pilot. "Es wird viel geredet, aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken. Mir kommt es vor allem darauf an, dass ich einen guten Job für mich selbst mache", sagt Hülkenberg und sieht sich bestens vorbereitet.

"Für mich war es genau richtig. Es gibt keinen Zeitplan, und es gibt auch kein zu alt oder zu jung. Man muss sich selbst bereit fühlen und sagen können: 'Ja, ich kann es machen'", erläutert der Formel-1-Neuzugang, der sich 2010 auch mit seinem früheren Idol Michael Schumacher auseinander setzen muss. Ein Zweikampf wie jeder andere? "Ich sehe das ganz cool", gibt Hülkenberg zu Protokoll.

"Ich werde vielleicht das eine oder andere Duell mit ihm haben, aber am Ende ist er auch nur ein Gegner, den man schlagen will. Man muss komplett ausblenden, wer da im anderen Auto sitzt", findet der 22-Jährige und fügt abschließend an: "Wenn man sich vieles zu sehr zu Herzen nimmt und sich stressen lässt, dann bekommt man große Probleme. Auch auf der Strecke", so Hülkenberg.


 


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