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27.05.  14:00

 

 27.01.2012 | 10:55 Uhr

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Gillan: Williams ist sehr gut ausgestattet

Laut Mark Gillan sind im britischen Traditionsteam aus Grove die Ressourcen vorhanden, um an alte Erfolge anzuknüpfen

Die Saison 2011 möchte man bei Williams schnellstmöglich abhaken. In der Konstrukteurswertung fiel das britische Traditionsteam von Platz sechs auf Rang neun zurück und bildete damit das Schlusslicht des Mittelfelds. Dahinter liegen nur noch die bisher immer noch punktelosen neuen Teams. Für 2012 hat sich im Team um Frank Williams einiges geändert. Neben der Rückkehr zu Renault sind vor allem die personellen Änderungen hervorzuheben.

Mark Gillan und Patrick Head werden sich 2012 seltener sehen
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Vor nicht allzu langer Zeit waren Teamchef Williams und Patrick Head die zwei Gesichter des Rennstalls aus Grove. 1977 gründeten beide das spätere Weltmeisterteam. In den 1980er- und 1990er-Jahren zählte Willams zu den führenden Teams der Formel 1. Head beendete Ende 2011 seine Zusammenarbeit nach 34 Jahren und zog sich auch aus dem Verwaltungsrat zurück.

Bei den Rennen trägt Mark Gillan die Verantwortung für den Erfolg. Mike Coughlan übernimmt das Zepter in der Fabrik. "Ein reisender Technischer Direktor zu sein, ist nicht einfach", wird Gillan von 'Autosport' zitiert. "Durch 20 Rennen und die vielen Überseerennen ist es unmöglich, das Werk im Auge zu behalten. Deswegen benötigen wir jemand starkes, der die Abläufe lenkt."

"In der Vergangenheit haben wir eher sehr viele Teile gebaut, die uns nur geringe Vorteile verschafften. Manchmal haben wir die Verbesserungen nicht auf der Strecke gesehen", bilanziert Gillan. "Am Ende hatten wir sehr viele neue Teile auf der Strecke, was operativ schwierig ist. Zu kämpfen hatten wir vermutlich bei den einfachen Dingen, Komponenten waren unbeständig und unsere Reaktionen zu langsam."

Mit dem FW34 und den Piloten Pastor Maldonado und Bruno Senna soll es 2012 wieder bergauf gehen. Die Ressourcen für den Erfolg sind laut Gillan vorhanden: "Hinsichtlich der Werkzeuge sind wir sehr gut ausgestattet. Wir haben einen sehr guten Windkanal, der so gut ist, wie der aus Toyota-Zeiten - einer der besseren in der Formel 1", schildert er und merkt an: "Wir haben alle Bausteine für die Entwicklung eines schnellen Rennautos."


 


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