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30.06.2011 | 11:13 Uhr
Business
Die Rivalität zwischen den spanischen Grand-Prix-Veranstaltern in Valencia und Barcelona ist keinesfalls neu. Beide Grands Prix leiden unter Zuschauerschwund, die Kosten sind jedoch enorm. Und dennoch will keiner den Platz im Formel-1-Kalender verlieren. Zuletzt berichteten die spanischen Radiosender 'Cadena SER' und 'Radio Valencia', dass der Grand Prix von Spanien ab 2012 in Valencia ausgetragen wird und Barcelona sein Rennen verliert, zumal sich Bernie Ecclestone nur ein Rennen pro Nation wünscht.
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Doch dies wird nun von mehreren Seiten heftig dementiert. Salvador Servia, Chef des Circuit de Catalunya, behauptet gegenüber der 'Marca', dass die Meldungen "erfunden" sind. "Spanien hat gerade zwei erfolgreiche Grands Prix abgehalten. Ich möchte hoffen, dass alles andere bloß Gerüchte sind", so Servia gegenüber dem Radiosender 'Onda Cero'.
"Ich glaube, dass jemand einfach gesagt hat: 'Ich will, dass das passiert'. Und jemand anderer sagte dann: 'Das wird passieren'. Dabei steht der Kalender für das nächste Jahr bereits", geht Servia ins Detail. Tatsächlich scheint das Rennen in Barcelona im provisorischen Kalender für die Saison 2012 am 20. Mai auf, das Rennen in Valencia am 1. Juli.
Carlos Gracia - FIA-Vizepräsident und Boss des spanischen Motorsportklubs - springt für die Veranstalter in Barcelona in die Bresche: "Beim vergangenen Motorsport-Weltrat wurde der Kalender 2012 ratifiziert und Barcelona wurde ein Platz zugesprochen. Ich glaube, dass die beiden Rennen ohne Probleme nebeneinander existieren können."
Bleibt die Frage, wer die Gerüchte in die Welt gesetzt hat? Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kommen sie jedenfalls nicht ungelegen, denn angeblich waren am vergangenen Rennwochenende Verantwortliche des Circuit de Catalunya in Valencia, um den 80-Jährigen um einen geringere Renngebühr zu bitten.
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