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04.03.2010 | 09:37 Uhr
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Der Force India VJM02 war im Vorjahr ein Überraschungsfahrzeug. Auf winkligen Strecken, wo hoher Abtrieb benötigt wird, konnten die Piloten kaum in Erscheinung treten, doch auf den Highspeed-Kursen war man vorne dabei. In Monza und Spa-Francorchamps zeigten Giancarlo Fisichella und Adrian Sutil, dass man mit einer windschlüpfigen Variante ab und zu glänzen kann. Diese Vorteile wollte das Team für 2010 konservieren und die Schwächen des Vorgängers ausmerzen.
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"Zum Ende der Saison haben uns einige Faktoren geholfen", so Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer gegenüber 'Autosport'. Monza und Spa-Francorchamps seien nicht nur Strecken gewesen, die dem Auto entgegengekommen seien. "Wir hatten auch einige Verbesserungen, die sich nach den guten Daten aus dem Windkanal sehr gut auf die Strecke übertragen ließen. Diesen Trend wollten wir aufrecht erhalten."
"Unser Ziel war es, die Stärken auf einigen Strecken nicht zu verlieren und gleichzeitig in effizienter Weise mehr Abtrieb zu generieren, damit wir im Verhältnis zur Konkurrenz auch auf anderen Strecken gut dabei sein können", sagt Szafnauer. "Ich glaube, das wir das erreicht haben. In Jerez und Barcelona brauchst du viel Abtrieb. Diese Strecken sind ein guter Indikator dafür, wo wir stehen könnten. Und wenn wir dann auf unsere Lieblingsstrecken kommen, werden wir immer noch überdurchschnittlich gut dabei sein."
Force India wird von einigen Fachleuten nach starken Testleistungen zum Kreis der Geheimfavoriten gezählt. Die Inder haben womöglich nicht nur ein effizientes Auto, sondern auch durch die Zusammenarbeit mit Mercedes und McLaren Vorteile im Bereich Antrieb. "In Barcelona hatten wir unser Paket für Bahrain am Auto, weitere Updates kommen dann für Australien. Danach erwarten wir für die folgenden Überseerennen keine Neuteile", beschreibt Szafnauer den Entwicklungsfahrplan.
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