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 06.08.2011 | 11:14 Uhr

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Ferrari: Frys Arbeitsweise macht den Unterschied

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali lobt die Arbeit des Technischen Direktors im Team und gesteht, dass ihm der Abschied von Aldo Costa nicht leicht fiel

Die Meldung von der Entlassung Aldo Costas als Technikchef im Ferrari-Team sorgte im Mai für großes Aufsehen. Seither leitet Pat Fry die Geschicke der Scuderia auf dem Gebiet der technischen Entwicklung. Teamchef Stefano Domenicali blickt auf die ersten zwei Monte der neuen Amtszeit Frys mit Wohlwollen zurück.

Ferrari-Technikchef Pat Fry erntet von Teamchef Domenicali reichlich Lob
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"Ich bin mit ihm und seiner Arbeit sehr zufrieden", wird Domenicali in Bezug auf Fry vom 'Daily Telegraph' zitiert. "Eine dieser roten Jacken zu tragen, ist nie einfach. Das gilt für alle im Team, inklusive der Fahrer. Pat hat sich in diesem schwierigen Umfeld sehr gut eingelebt." Der Grund für den Wechsel an der Spitze der Technikabteilung vor zwei Monaten sei nach Aussage des Teamchefs "die Notwendigkeit eines positiven Impulses für das gesamte Team" gewesen.

Den Unterschied im Vergleich zur Arbeit des Vorgängers Costa macht Domenicali bei Fry vor allem in der Arbeitsweise aus. "Das gesamte Team ist sehr glücklich mit ihm, da er es versteht, die Verantwortlichkeiten an die richtigen Leute zu delegieren. Die finale strategische Entscheidung in Bezug auf die Technik obliegt natürlich ihm", so der Teamchef.

Die Entscheidung, sich von Frys Vorgänger Costa zu trennen, sei Domenicali nicht leicht gefallen, wie er gesteht: "Es gibt da eine emotionale und eine rationale Seite. Da ich Aldo seit 15 Jahren kenne, war es die schwierigste Entscheidung, die ich jemals treffen musste. Ich hoffe, dass es für das Team die richtige war."


 


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