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27.05.  14:00

 

 08.09.2010 | 21:08 Uhr

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FIA will Teamorder-Verbot überdenken

Nach dieser Saison will die FIA das Stallorder-Verbot nochmals überdenken - Das wird auch von Ferrari begrüßt

Die FIA hat nun auch ein offizielles Statement zur Entscheidung des Weltrats zur Stallorder-Affäre von Hockenheim herausgegeben. Und sie hat angekündigt, nach dieser Saison das Verbot von Teamorder neu zu überdenken. Die FIA hält an der bereits in Hockenheim verhängten Geldstrafe von 100.000 US-Dollar bestätigt, sieht aber von weiteren Sanktionen ab. Allerdings wird Ferrari gebeten, die Kosten der FIA für das Verfahren zu tragen.

Die FIA will das Verbot der Teamorder nach dieser Saison überdenken
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"Am 25. Juli 2010, beim Grand Prix von Deutschland, kamen die Rennkommissare zu dem Schluss, dass Ferrari gegen das Verbot von Teamorder verstoßen und in das Rennergebnis eingegriffen hat. Es wurde dann entschieden, eine Geldstrafe von 100.000 US-Dollar zu verhängen und das Dossier an den Weltrat zur weiteren Beratung weiterzuleiten", heißt es in der Mitteilung der FIA.

Der Weltrat habe nun heute nach "eingehender Analyse aller Berichte, Statements und Dokumente entschieden, den Beschluss der Rennleitung zu bestätigen, wegen Bruchs des Artikels 39.1 des Sportlichen Reglements eine Geldstrafe von 100.000 US-Dollar zu verhängen."

Und die FIA kündigt an, dass sich die zuständige Arbeitsgruppe mit dem Thema Teamorder-Verbot beschäftigen wird. Denn der Weltrat sei zu dem Schluss gekommen, dass der betreffende Artikel 39.1 "überdacht" werden sollte. Deshalb wurde entschieden, "diese Frage an die Sportliche Arbeitsgruppe der Formel 1 weiterzuleiten."

Auch Ferrari äußerte sich in einer Pressemitteilung. "Ferrari hat die Entscheidungen des FIA-Weltrats in Bezug auf den diesjährigen Grand Prix von Deutschland zur Kenntnis genommen und würdigt den Vorschlag des Weltrats, dass man sich Artikel 39.1 des Sportlichen Reglements noch einmal genauer anschaut", heißt es aus Maranello. Man wolle sich jetzt wieder ganz auf das Sportliche und den anstehenden Heim-Grand-Prix in Monza konzentrieren. Ferrari hatte übrigens 2002 mit der Stallregie von Österreich selbst dafür gesorgt, dass Teamorder überhaupt verboten wurde.

Die FIA möchte morgen eine vollständige Erläuterung ihrer Entscheidungen veröffentlichen.


 

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