Mein Formel1.de
Noch kein Mitglied?
Registriere Dich jetzt um mit tausenden Formel1-Fans im Forum über aktuelle Neuigkeiten, Teams, Fahrer sowie vielen anderen Themen zu diskutieren.
29.06.2011 | 20:30 Uhr
Nachricht
Nachdem die Formel-1-Kommission den ursprünglich geplanten 1,6-Liter-Turbo mit vier Zylindern in Reihe für 2013 gekippt und stattdessen einen 1,6-Liter-V6-Turbo erst für 2014 vorgeschlagen hat, wurde dieser Vorschlag nun offiziell von der FIA angenommen. Damit scheint der Einführung des neuen Motorenformats nichts mehr im Weg zu stehen.
Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann gib ihm hier Deine Stimme.
Fristgerecht noch in diesem Monat rief die FIA heute die 26 Mitglieder ihres Motorsport-Weltrats dazu auf, via Fax über den V6-Turbo abzustimmen. Ergebnis: "Der Motorsport-Weltrat hat die kürzlich in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Interessengruppen der Formel 1 entworfenen Motorenregeln ratifiziert." Der Weltrat gilt in allen Regelfragen als letzte und damit verbindliche Instanz.
Gegen den R4-Turbo hatten unter anderem Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone und die Rennstrecken (wegen Sorgen um das Motorengeräusch) sowie drei von vier Herstellern (Cosworth, Ferrari und Mercedes, vor allem aus Kostengründen) Stimmung gemacht. Nur die FIA und Renault wollten am an und für sich bereits vom Weltrat abgesegneten R4-Turbo festhalten.
Obwohl auch der V6-Turbo die Entwicklung eines komplett neuen Motors erfordert, sollten deutlich weniger Kosten als bei vier Zylindern in Reihe anfallen. Das hat unter anderem mit der Architektur und der damit verknüpften Installation des Motors ins Chassis zu tun. Außerdem lässt der heutige Beschluss den Herstellern ein Jahr mehr Zeit als zunächst befürchtet.
Noch nicht offiziell bekannt gegeben wurde, wo das Drehzahllimit für die künftigen Motoren liegen wird. Beim R4 hätte die FIA bei 12.000 Umdrehungen pro Minute abgeriegelt, beim V6 wurde zuletzt über rund 15.000 Touren gesprochen. Außerdem bleibt es dabei, dass dem Hybridsystem KERS in Zukunft eine deutlich größere Rolle zukommen soll.
Nicht erwähnt hat die FIA in ihrer heutigen Stellungnahme, ob die Motorenentscheidung auch Auswirkungen auf das Chassisreglement haben wird. Für diesen Bereich wurde die Reform auf 2013 angesetzt. Um Kompatibilitätsprobleme zwischen Chassis- und Motorenreglement zu vermeiden, gilt es als wahrscheinlich, dass es auch hier zu einer Verschiebung auf 2014 kommen wird.
|
Red-Bull-Designer Adrian Newey gibt der VW-Marke Audi die Schuld an den leidigen Motorendiskussionen der vergangenen Wochen (27.06.11) |
|
Nach dem neuen Motor könnten auch die neuen Chassisregeln auf 2014 verschoben werden - Brief der zwölf Teams an Charlie Whiting (26.06.11) |
|
Die Formel-1-Kommission hat den Vorschlag der Hersteller abgesegnet - Ab 2014 werden die Formel-1-Boliden von 1,6-Liter V6-Turbomotoren angetrieben (22.06.11) |
This website is unofficial and is not associated in any way with the Formula One group of companies. F1, FORMULA ONE, FORMULA 1, FIA FORMULA ONE WORLD CHAMPIONSHIP, FORMEL 1, GRAND PRIX and related marks are trade marks of Formula One Licensing B.V. The trade mark FORMEL 1 is used under license. All rights reserved.
Diese Website wurde erstellt mit dem Content Management System 100Pro©