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01.08.  14:00

 

 04.03.2010 | 09:07 Uhr

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FIA gefragt: Heckflügel am McLaren illegal?

Es ist kein lauter Streit wie beim Doppeldiffusor 2009, aber es gibt leichte Irritationen: Darf McLaren den aktuellen Heckflügel benutzen?

In der Frühphase der letztjährigen Saison gab es viel Streit um den sogenannten Doppeldiffusor. Beim aerodynamischen Element am hinteren Ende des Unterbodens hatten Brawn, Toyota und Williams das Reglement voll ausgereizt, während andere Teams diese Möglichkeit offenbar verschlafen hatten. Die anhaltende Diskussion um das Bauteil überschattete eine lange Phase der Saison. Man hofft sehr darauf, dass sich ein solches Szenario 2010 nicht wiederholt.

Diskussionen um den McLaren-Heckflügel: Ein Schlitz als Lücke im Regelwerk?
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Allerdings ist man derzeit auf dem besten Wege dorthin. Im Fokus steht der Heckflügel des McLaren-Mercedes MP4-25. Das britische Team um die Champions Jenson Button und Lewis Hamilton hat den Flügel mit einem Schlitz versehen, der dem Wagen auf langen Geraden einen geringen Luftwiderstand bieten soll. Der Topspeed des Fahrzeugs dürfte damit deutlich höher sein als bei der Konkurrenz. Ein kluger Technikkniff, oder ein Regelverstoß?

"Es gibt etwas Bohei um den Heckflügel von McLaren", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner im 'Telegraph', dessen Team gemeinsam mit Ferrari bei der FIA um Klärung der Situation gebeten hat. "Ich bin sicher, dass wir das vor dem ersten Rennen geklärt haben. Wir haben bei der FIA angefragt, wobei ich denke, dass man sich bei Ferrari derzeit mehr Sorgen darum macht als bei uns."

Red Bull habe allerdings bereits damit begonnen, einen ähnlichen Heckflügel zu entwerfen - nur für den Fall, dass die FIA das Bauteil für legal erklärt. "Wenn die Strömung an jener Stelle abreißt, dann wird der Luftwiderstand minimal und du hast ein höheres Tempo auf der Geraden", erklärt Horner die Vorzüge der Lösung. Vor allem geht es beim McLaren darum, dass sich der Flügel den Bedingungen optimal anpasst: geringes Tempo bringt hohe Effizienz und Abtrieb, bei hohem Tempo wird es weniger.

"Wir haben früher alle mit so etwas gearbeitet", erinnert Horner an Zeiten, wo sich passend flexible Flügel aufgrund der hohen Geschwindigkeiten auf der Geraden verbiegen konnten. "Wir dachten eigentlich, das Thema sei mit den Abstandshaltern zwischen den Elementen endlich beendet. Die Frage ist letztlich nun: Ist es ein cleveres Design, oder ein Regelverstoß?"

Bei Ferrari hält man sich mit öffentlichen Äußerungen zu dem Thema noch zurück. Aber die McLaren-Lösung ist vielen Beteiligten im Fahrerlager aufgefallen. "McLaren hat vor allem am Heck einige interessante Details", hatte Michael Schumacher kürzlich zu Protokoll gegeben. Horner sieht die Lage im Gespräch mit 'Daily Mail' entspannt: "Sie werden sicher sein, dass es legal ist. Ich würde eigentlich auch denken, dass es durchaus zulässig ist."


 


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