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08.09.2010 | 18:33 Uhr
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Das Thema Stallorder in Hockenheim wird für Ferrari offenbar keine weiteren Folgen haben als die bereits nach dem Rennen verhängte Geldstrafe in Höhe von 100.000 US-Dollar. Die FIA hat sich heute in einer Anhörung mit dem Thema beschäftigt und darüber beraten, ob gegen die Scuderia und die beiden Fahrer Felipe Massa und Fernando Alonso weitere Sanktionen verhängt werden sollen.
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Nach Auskunft eines italienischen Motorsportoffiziellen hat sich die FIA entschieden, die Strafe von 100.000 US-Dollar aufrecht zu erhalten, aber von weiteren Strafen abzusehen. Das hat Angelo Sticchi Damiani, der Präsident des italienischen Motosportverbands CAI, heute in Paris laut 'Reuters' gegenüber Reportern berichtet. Das Urteil des FIA-Weltrats sei einstimmig ausgefallen. Offiziell bestätigt wurde das von der FIA noch nicht.
Die Rennleitung in Hockenheim kam zu dem Schluss, dass Felipe Massa seinen Kollegen Fernando Alonso beim Großen Preis von Deutschland auf Anweisung des Teams passieren ließ. Das ist verbotene Teamorder und wurde mit der höchsten Geldstrafe, die eine Rennleitung vor Ort aussprechen kann, belegt.