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11.03.2010 | 19:19 Uhr
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Die FIA hält Wort: Nach der teilweise heftigen Kritik an so mancher Entscheidung der Rennkommissare hat Präsident Jean Todt versprochen, den nominierten Kommissaren künftig einen vierten Mann zur Seite zu stellen, im Idealfall einen ehemaligen Rennfahrer. Diese Aufgabe wird beim Saisonauftakt in Bahrain Alain Prost zuteil.
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Der vierfache Weltmeister (1985, 1986, 1989 und 1993) gehört damit erstmals jenem Gremium an, das am Rennwochenende "Schiedsrichter" spielen darf. Prost soll sich dabei aus Fahrersicht einbringen, weil es in der Vergangenheit immer wieder Kritik gegeben hat, es handle sich bei den Kommissaren um FIA-Funktionäre ohne jede Praxiserfahrung. Das will die von Todt geführte FIA mit dieser Maßnahme entkräften.
Neben Prost wurden Paul Gutjahr (Schweiz), Enzo Spano (Venezuela) und Mazen Al-Hilli (Bahrain) als Kommissare für den Grand Prix von Bahrain nominiert. Dieses Quartett ist in allen Fragen entscheidungsbefugt, vorgelegt werden ihnen die Fälle aber von FIA-Rennleiter Charlie Whiting.
Ob Prost öfter als Kommissar zum Einsatz kommen wird und welche anderen Ex-Rennfahrer dafür in Frage kommen, ist derzeit nicht bekannt.
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