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03.01.2012 | 15:36 Uhr
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Mit 27 WM-Punkten in der Saison 2011 feierte Paul di Resta ein gelungenes erstes Jahr in der Königsklasse. Der junge Schotte fand sich nach seinem Titelgewinn in der DTM 2010 sehr schnell auch in der Formel 1 zurecht. In den letzten neun Rennen des Jahres holte der Rookie sogar mehr Punkte als sein bisheriger Teamkollege Adrian Sutil . Di Resta unterliefen nur wenige Fehler, er konnte sich somit innerhalb eines Jahres einen guten Ruf auf der großen Bühne erarbeiten.
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"Ein hat fantastische Arbeit abgeliefert", lobt Ex-Formel-1-Pilot David Coulthard. "Ich bin sicher, dass er im neuen Jahr weitere Fortschritte machen wird." Genau dies ist auch das Ziel des 25-Jährigen. Er will sich 2012 möglichst gut gegen seinen neuen Teamkollegen Nico Hülkenberg behaupten. Gelingt dies, dann bringt sich di Resta in eine solide Position für einen möglichen Aufsteig in ein Topteam. Er hat es dabei auf ein spezielles Team abgesehen: Red Bull.
Beim Weltmeisterteam würde di Resta nur zu gern wieder auf Sebastian Vettel treffen. "Wir waren schon 2006 Teamkollegen, haben damals mit gleichem Material gegeneinander gekämpft", erinnert di Resta sein goldenes Jahr in der Formel-3-Euroserie. Die beiden damaligen ASM-Piloten lieferten sich damals ein tolles Duell um den Titel. "Ich hatte damals das glückliche Ende für mich. Wir lieferten uns bis zum Schluss herzerfrischende Kämpfe."
Di Resta gewann 2006 mit fünf Laufsiegen den Titel in der Formel 3, Vettel wurde mit vier Rennerfolgen Zweiter. Die damaligen weiteren ASM-Piloten Kamui Kobayashi und Giedo van der Garde spielten in jener Saison nicht an der Spitze mit. "Jetzt würde ich gern an der Spitze der Formel 1 gegen Sebastian kämpfen", wird di Resta vom 'Daily Star' zitiert. "Ich habe größten Respekt vor seinen Leistungen. Es soll seine Erfolge keinesfalls schmälern, aber: Er saß im besten Auto."
Ein erneutes Duell mit gleichen Waffen, das ist der Traum von di Resta. Wie kann dieser Traum Realität werden? Der Schotte könnte sich mit starken Leistungen 2012 in Position bringen, um möglicherweise im Folgejahr Mark Webber bei Red Bull zu beerben. "Mir ist es egal, welchen Teamkollegen ich habe, solange ich ihn schlage", geizt der Schotte nicht gerade mit Selbstbewusstsein. "Man braucht jemanden, der einen antreibt. Ich würde für einen Titelgewinn alles tun. Allerdings nur mit legalen und ehrlichen Mitteln."
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