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14.08.2011 | 11:52 Uhr
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2006 sicherte sich Paul di Resta den Gesamtsieg in der Formel-3-Euroserie und war damit auf dem besten Weg in die Formel 1, doch der Formelschiene blieb der schottische Rennfahrer daraufhin nicht treu. Di Resta wechselte zur Saison 2007 in die DTM, wo er sich auf Anhieb als Spitzenpilot etablierte und 2010 schließlich den Meistertitel eroberte. 2011 erfolgte schließlich der Aufstieg in die Formel 1.
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Mit seinem Engagement bei Force India erreichte di Resta nun also doch, was er sich vorgenommen hatte: einen Stammplatz in der Königsklasse. Von diesem Traum hatte sich der heute 25-Jährige aber zunächst verabschiedet - aus einem kuriosen Grund, wie er bei 'Autosprint' verriet. Di Resta passte nämlich nicht ins Cockpit eines GP2-Autos aus der obersten Nachwuchs-Kategorie der Formel 1.
Als der Schotte zu seinen ersten Testfahrten in der GP2 reiste, lag das DTM-Angebot von Mercedes bereits auf dem Tisch. "Ich zögerte die Entscheidung hinaus, weil noch ein GP2-Test anstand", sagt di Resta rückblickend. "Dabei hatte ich ein großes Problem, denn damals war das Cockpit schlichtweg zu klein für mich. Während der Probefahrten testete ich insgesamt drei unterschiedliche Sitze."
Ohne Erfolg, denn wirklich komfortabel saß di Resta laut eigenen Angaben nicht im Fahrzeug. "Es war ein Albtraum", gesteht der Rennfahrer aus Uphall. "Ich habe etwas andere Proportionen als viele andere Piloten. Daher konnte ich es nicht machen." Im VJM04 von Force India fühlt sich di Resta auf jeden Fall pudelwohl. Vor allem der siebte Platz aus Ungarn macht dem Schotten reichlich Mut.
Di Resta hat es schließlich darauf abgesehen, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. "Ich konzentrierte mich schon immer auf meinen Job. Dabei hatte ich stets die Sorge, aufgeben zu müssen, weil das Budget knapp werden könnte. Wenn du daher in die Formel 1 gelangst, muss dein erstes Ziel sein, dort zu bleiben und zu versuchen, eine Zukunft aufzubauen", erläutert der 25-Jährige.
In der ersten Saisonphase habe er sich seiner Meinung nach recht ordentlich verkauft. "Ich kam aus der DTM und hatte daher gewisse Schwierigkeiten. Bislang lief es aber ziemlich gut für mich", findet der Teamkollege von Adrian Sutil bei Force India nach bisher drei Formel-1-Punktefahrten. "Ich kann sicher noch vieles lernen. Gleichzeitig bin ich aber froh darüber, dass ich einen guten Start hatte."
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