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04.09.2010 | 10:48 Uhr
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Immer wieder betonen die Verantwortlichen des zukünftigen Formel-1-Austragungsortes Yeongam in Südkorea, dass man die Anlage rechtzeitig für den Grand Prix am 24. Oktober fertig bekomme. Doch den Worten aus Südkorea folgten bislang oft Zweifel aus Europa. Taten sprechen mehr als Worte. So zeigte sich Karun Chandhok bei der Eröffnung am Samstagmorgen mit einem Red-Bull-Boliden auf der neuen Strecke und bewies, dann man dort durchaus schon fahren kann.
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"Ohne Zweifel gibt es rund um die Strecke noch viel Arbeit zu erledigen, aber die Verantwortlichen sind sicher, dass sie es schaffen werden", berichtet der Inder via 'Twitter'. Vor dicht besetzten Tribünen absolvierte der aktuell auf dem Abstellgleis stehende HRT-Pilot die ersten fünf Runden in einem Straßenwagen. "Das Layout sieht interessant aus. Die erste Hälfte eher langsam, danach viel schneller."
"Es gibt vier oder fünf megaschnelle Kurven, die für uns Fahrer viel Spaß bringen. Im ersten Sektor kann man offenbar ganz gut überholen", erklärt Chandhok. Gegen sieben Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit zündete man den Vorjahres-Red-Bull und scheuchte den Inder im Formel-1-Wagen um den neuen Kurs. "Extrem rutschig, aber sehr lustig", so die Zusammenfassung der ersten Eindrücke. "Wenn die Strecke am Rennwochenende Grip aufbaut, dann wird es interessant. Vor allem im zweiten und dritten Sektor lässt sich schön flüssig fahren."