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06.03.2010 | 14:03 Uhr
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Das Leben von Karun Chandhok hat sich in der vergangenen Woche auf einen Schlag geändert. Eben war er noch ein aufstrebender indischer Nachwuchsfahrer, jetzt ist er ein waschechter Formel-1-Pilot. Bei HRT hat sich der langgehegte Traum vom Cockpit in der Königsklasse erfüllt. Und so allmählich realisiert der Inder das auch.
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"Mein Leben ist jetzt ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt", sagt der 26-Jährige gegenüber 'The Hindu' und rechnet vor, dass er unter anderem in den vergangenen acht Tagen siebenmal irgendwo hingeflogen ist. "Zuerst war alles noch ein bisschen unwirklich, aber so langsam begreife ich es. Doch um das Gefühl dann wirklich schätzen zu können, muss ich beim Auftakt in Bahrain sein. Es ist schön, ein Formel-1-Auto mit meinem Namen drauf zu haben. Das ist etwas ganz Besonderes."
Bei aller Begeisterung über die Erfüllung seines Traums bleibt Chandhok aber Realist. "Es wird ein schwieriges Wochenende, da mache ich mir keine Illusionen", sagt er über sein Debüt in Bahrain. "Die ersten vier Rennen werden extrem schwierig. Wir müssen herausfinden, ob das Auto zuverlässig ist. Da gibt es so viele Dinge. Aber wenn wir nach Europa kommen, sollten wir konkurrenzfähig sein."
Chandhok weiß, dass die hohen Erwartungen einer Milliarde Inder nun auch auf ihm lasten. Doch den meisten Druck macht er sich selbst: "Ich habe schon viel erledigt, die ganzen Medien haben mich angerufen ... aber das ist nichts im Vergleich zu dem Druck, den ich mir selbst mache. Mein Ziel ist, mir einen soliden Ruf aufzubauen. Davon habe ich schon mein ganzes Leben geträumt. Und ich hoffe einfach, dass ich noch in der Formel 1 bin, wenn sie nächstes Jahr in Indien fährt. Es wäre wunderbar, als Inder beim ersten indischen Grand Prix zu fahren!"
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