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 19.10.2010 | 12:24 Uhr

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Briatore plant Rückkehr für 2013

Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore arbeitet im Hintergrund an seinem Comeback in der Formel 1: Daumendrücken für Mark Webber, Kritik an Michael Schumacher

Nach der "Crashgate"-Affäre ist Flavio Briatore bis 2013 gesperrt. Der Italiener darf laut FIA-Beschluss keine offizielle Funktion bei einem der Lizenznehmer (Teams) einnehmen. "Ich mache Pause", so bezeichnet der frühere Renault-Teamchef seine Wartezeit bis zum Ablaufen der Sperre. Im Hintergrund arbeitet der 60-Jährige jedoch offenbar eifrig am Comeback.

Flavio Briatore plant seine Rückkehr in die Formel 1 für das Jahr 2013
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"Mal sehen, wie meine Formel-1-Rückkehr 2013 vonstatten gehen wird", wird Briatore in der 'Times of India' zitiert. Bisher stehe lediglich fest, dass er im kommenden Jahr das Debütrennen in Indien besuchen werde. Welche Rolle er künftig einnehmen wird, lässt der Italiener offen. Schon vor Wochen hatte er jedoch in Aussicht gestellt, dass es sich um eine Funktion "im kommerziellen Umfeld, im Business" handeln werde.

Der geplante Besuch in Indien sei für ihn wichtig, weil er die aktuelle Ausweitung der Formel 1 in neue Länder als gut erachte. "Das ist gut für den Sport. In Südkorea wurde es eng. Aber Russland und Indien sind wichtige Schritte. Ich finde, es sollte auch ein Rennen in Afrika geben." Bei den kommenden Rennen fiebert Briatore intensiv mit, denn in Mark Webber und Fernando Alonso sind gleich zwei Piloten im Titelkampf, die von ihm betreut werden.

"Mark ist älter, Fernando hat noch Zeit", sagt Briatore. "Ich fände es also am besten, wenn Mark dieses Jahr gewinnen könnte und Fernando dann im kommenden. Mark führt die Gesamtwertung an. Sein Teamkollege Sebastian Vettel hat viele Fehler gemacht, während Mark konstant punktete. Ich finde, bei noch drei ausstehenden Rennen sollte Red Bull Mark zur Nummer eins machen", sagt der 60-Jährige, der sich klar gegen das Teamorderverbot ausspricht.

Mit einem Kopfschütteln betrachtet Briatore die Leistungen seines ehemaligen Benetton-Schützlings Michael Schumacher. "Wir kennen den Schumacher aus Benetton- und Ferrari-Zeiten, wir kennen ihn als Super-Champion. Ich finde, es war nicht die richtige Entscheidung, ein Comeback zu unternehmen. Wenn er nächstes Jahr weitermacht, dann wird es genauso weiterlaufen", so Briatore.


 

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