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03.03.2010 | 11:31 Uhr
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Ferrari hat seinen neuen Superstar gefunden. Fernando Alonso hat sich bei den Italienern schnell beliebt gemacht, aufgrund guter Testergebnisse geht der zweimalige Formel-1-Weltmeister nun als großer Favorit in die neue Saison. Eine Situation, die der Asturier kaum als belastend empfindet. "Natürlich ist der Sieg in Bahrain das Ziel", so Alonso bei einem Pressegespräch in Madrid. "Aber es geht nicht um Leben oder Tod." Man wisse eben derzeit noch nicht, wie eng der Wettbewerb werde.
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"Aufgrund dessen bin ich vielleicht auch mit dem Podest, oder sogar mit einem vierten oder fünften Platz zufrieden", sagt der spanische Nationalheld bescheiden. "In den ersten Rennen kann man nicht viel gewinnen. Es geht darum, konstant ins Ziel zu kommen. McLaren wird sicherlich ein harter Gegner, aber Red Bull sehe ich im Moment am stärksten. Wenn Mercedes für Bahrain auch noch deutlich nachlegen kann, dann wird es sehr eng."
"Wir werden auf jeden Fall vorne dabei sein", verspricht Alonso seinen zahlreichen Fans. "Es wird aber bestimmt nicht leicht. In den vergangenen zwei Jahren konnte ich nicht im Titelrennen mitreden. Aber solche Phasen hat jeder Pilot in der Formel 1 manchmal." Die neue Saison verspricht mit mindestens vier Weltmeistern im Feld viel Spannung. "Ich will sie alle schlagen", sagt der Ferrari-Star. "Aber ich habe im Moment das Gefühl, dass manche Teams noch Asse im Ärmel haben."
Es gebe derzeit keinen Streit mit seinem Teamkollegen Felipe Massa, betont Alonso, dem immer wieder Zwistigkeiten seitens der spanischen Presse angedichtet werden. "Wir kommen gut miteinander aus. Und wir haben so ziemlich die gleichen Ansichten bezüglich unseres Autos. Bei Ferrari herrscht eine echte Latino-Atmosphäre. Es geht oftmals lauter zu. Meine Ankunft dort war aber insgesamt entspannt. Vor meinem Debüt mit Minardi war ich nervöser."
Die Spanier setzen große Hoffnungen in den berühmten Sportstar. Bei den Testfahrten in Valencia, Jerez und Barcelona wurde dies anhand vieler Zuschauer und großer Fanplakate mehr als deutlich. Alonso verweist jedoch dezent auf die Tatsache, dass es mit Pedro de la Rosa und Jaime Alguersuari noch weitere Spanier im Starterfeld gibt. "Pedro holt bestimmt Punkte, fährt vielleicht sogar in die Top-5. Und Jaime muss nun seinen Teamkollegen packen", so der Ferrari-Pilot.
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