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27.05.  14:00

 

 08.07.2011 | 00:03 Uhr

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"Schumi": Kein vorzeitiges Aus

Mercedes-Fahrer Michael Schumacher möchte 2012 noch einmal nach dem WM-Titel greifen und erteilt den Rücktritts-Gerüchten eine klare Absage

Michael Schumacher kehrte 2010 in die Formel 1 zurück, um gemeinsam mit Mercedes den WM-Titel zu erobern. Bislang war dieses Unterfangen allerdings nicht vom gewünschten Erfolg gekrönt, denn "Schumi" konnte seit seinem Wiedereinstieg noch nicht einmal auf das Treppchen vordringen. Dies hält den 42-Jährigen jedoch nicht davon ab, 2012 einen neuen Anlauf in der Formel 1 zu wagen.

Michael Schumacher möchte auch 2012 noch im Mercedes-Silberpfeil antreten
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Wie Schumacher am Rande des Grand Prix' im britischen Silverstone betont, werde er seinen Vertrag bei den Silberpfeilen auf jeden Fall erfüllen - obwohl er dies streng genommen nicht tun müsste. "Ich hatte immer die Option, aufzuhören, wann ich wollte. Ich habe es aber auf ein Ziel abgesehen und auf eine fixe Zeitspanne", sagt Schumacher und verweist auf das ursprünglich veranschlagte Titelprojekt.

"Ich sagte schon immer: Es ist ein auf drei Jahre angelegtes Programm und nichts anderes", stellt der Mercedes-Fahrer heraus und merkt an: "Ich fühle mich gut. Außerdem verbessert man sich immer. In meinen ersten 16 Jahren in der Formel 1 hatte ich ständig den Eindruck, dass ich mich konstant steigerte. Mit der Zeit passiert das vielleicht in kleineren Schritten als am Anfang. So ist es auch jetzt."

Es wäre also falsch, das Handtuch zu früh zu werfen, meint Schumacher. Außerdem habe er eine gewisse Zeit gebraucht, um sich erneut auf den Rennbetrieb in der Königsklasse einzustellen und um die alten Arbeitsgewohnheiten wieder aufzunehmen. "Ich denke, jetzt geht mir all das schon wieder viel einfacher von der Hand. Ich lerne aber noch immer dazu, wie ich mit dem Team arbeiten muss."

Gleiches gelte für das Auto und "wie es für mich funktioniert", ergänzt Schumacher. "Das ist eine fortlaufende Entwicklung und ich bin sicherlich noch nicht bei einhundert Prozent. Andererseits könnte man auch sagen: Dahin kommt man ohnehin niemals. Man schätzt seine Leistungsfähigkeit ja stets anhand des Autos ab, das einem zur Verfügung steht. So war es früher und so ist es noch immer."

"Du versuchst einfach nur, das Maximum zu erreichen. Wenn dir das gelingt, kannst du mit dir selbst zufrieden sein. Wenn nicht, darfst du unglücklich sein. Du machst aber weiter, denn dir ist klar: Nur durch Arbeit und konstante Entwicklung kannst du es wieder an die Spitze schaffen, wie es mir in der Vergangenheit gelungen ist. Es gibt keinen Zauberspruch, um dorthin zu gelangen", meint "Schumi".

"Wichtig sind das Timing, ständige Fortschritte, anhaltende Motivation und harte Arbeit." All dies brachte den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister in dieser Saison bislang auf den zehnten WM-Platz und zu 26 Punkten. Immerhin: Beim Großen Preis von Kanada wäre Schumacher beinahe unter die Top 3 gefahren, büßte in den Schlussrunden aber noch einige Ränge ein und wurde "nur" Vierter...


 


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