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27.05.  14:00

 

 13.01.2009 | 11:00 Uhr

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Schumi spricht über größten Schockmoment: Die Lichter gingen aus

Am 11. Juli 1999 raste der siebenfache Champion in Silverstone ungebremst in die Reifenstapel. Jetzt sprach Schumi über seinen größten Schockmoment.

"Ich fühlte, wie mein Herzschlag immer weniger wurde und komplett aufhörte. Ich dachte, ich bin auf dem Weg nach oben." In einem Interview mit Johannes B. Kerner sprach Michael Schumacher so offen wie nie über seinen Horrorcrash in Silverstone. Am 11. Juli 1999 raste der siebenfache Champion ungebremst in die Reifenstapel. RTL-Reporter Kai Ebel erinnert sich: "Es sah aus wie bei Sennas tödlichen Unfall 1994. Wir befürchteten das Schlimmste."

Schumacher krachte 1999 in Silverstone in die Reifenstapel und musste von den Rettungshelfern weg getragen werden
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Rennarzt Sid Watkins kann bis heute nicht glauben, dass sich der Deutsche damals nur sein Bein brach. "Sein Rennhelm war gebrochen. Er hätte sterben können", erklärt Watkins gegenüber der Bild. Michael Schumacher ist sich dessen bewusst. "Ich lag da und merkte, wie ich mich wieder fing und beruhigte und fühlte meinen Herzschlag. Und fühlte plötzlich wie mein Herzschlag immer weniger wurde und plötzlich komplett aufhörte. Lichter gingen aus. Und dann dachte ich, so fühlt es sich wohl an, wenn du dann auf dem Weg nach oben bist", kann sich Schumacher noch genau an die Momente bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erinnern.

Schumacher weiß bis heute nicht wie lange er weggetreten war und ob sich dabei um eine Ohnmacht oder um einen Schockzustand gehandelt hat. "Ich weiß nur, dass mein Herz aufgehört hat zu schlagen, vom Gefühl her. Es war eine interessante Erfahrung", meinte der frühere Ferrari-Pilot im Interview. Für Dr. Christian Hoppe von der Klinik für Epileptologie in Bonn ist das nicht überraschend. "Viele Menschen erfassen bei einem Unfall ganz nüchtern die Situation, sie bleiben ruhig. Der überwältigende Eindruck, dass man dem Geschehen nichts entgegensetzen kann, sorgt für eine sachliche Sicht. Außenstehende würden dagegen in Panik geraten", erklärt der Arzt.


 

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