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 12.11.2008 | 10:10 Uhr

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Purnell hält Regeländerungen für zu gering: Tun für das Racing nur wenig

Tony Purnell ist klar, dass die neuen Aerodynamik-Regeln nicht das gewünschte Ausmaß an Abtriebs-Reduktion bringen und würde sie noch einmal überdenken.

Die Regeländerungen in der Formel 1 im kommenden Jahr gelten als eine der größten Umwälzungen der vergangenen Jahre. Einigen gehen sie aber noch nicht weit genug. Es wird bereits seit längerem darüber gesprochen, dass der Einschnitt bei der Aerodynamik wohl nicht die erwarteten 50 Prozent Abtriebsverlust bringt, Ex-Jaguar-Teamchef Tony Purnell ist sich sogar sicher, dass dem nicht so sein wird. "Die Buschtrommeln der Formel 1 sagen mir, dass die Autos viel mehr Abtrieb als das haben werden und ich habe den Verdacht, dass die Aero-Regeln nur wenig für das Racing tun dürften", erklärte er dem Racecar Engineering Magazine.

Was bringt die beschnittene Aerodynamik
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Die Überarbeitung der Aerodynamik-Regeln wurde auf Vorschlag der technischen Arbeitsgruppe gemacht, die aus leitenden Technikern der Formel 1 besteht. Dort ist man sich sicher, dass das Überholen dank der beschnittenen Aerodynamik um einiges leichter werden sollte. So mussten den Berechnungen zufolge Autos in diesem Jahr zwei Sekunden pro Runde schneller sein als jene vor sich, um überholen zu können. Im kommenden Jahr soll es genügen, wenn man eine Sekunde pro Runde schneller ist. Für Purnell ist aber klar, dass der Abtrieb sich lediglich um 20 bis 30 Prozent verringern wird, ob das auch Auswirkungen auf das Überholen haben wird, sagte er nicht. Ihm war nur klar: "Wenn das neu überdacht werden muss, dann muss es neu überdacht werden."


 

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