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27.05.  14:00

 

 01.07.2008 | 12:40 Uhr

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Neue Runde im Fall van der Garde: Nicht gut genug

Colin Kolles lässt sich nicht einschüchtern. Wenn Giedo van der Garde sein altes Team verklagen möchte, dann soll er es tun.

Zwei Millionen US-Dollar verlangt Giedo van der Garde von seinem ehemaligen Team. Der Niederländer wechselte Anfang 2007 von Super Aguri zu Spyker, um dort als Testfahrer anzuheuern. Da er wegen des Vertragskonflikts keine Superlizenz erhielt, konnte er seine Aufgaben als Testfahrer nicht übernehmen. Trotzdem leitete er im letzten Monat rechtliche Schritte gegen sein Ex-Team ein, um die besagten zwei Millionen Dollar einzuklagen, die ihm seiner Meinung nach zustehen.

Den Namen van der Gared wird man so schnell nicht in der F1 lesen.
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Force India-Teamchef Colin Kolles sieht der Klage gelassen entgegen. "Es ist ganz klar Giedos Fehler", sagte Kolles dem Algemeen Dagblad. Das Team, welches mittlerweile von Spyker in Force India umbenannt worden ist, habe mehrere Schlichtungsversuche unternommen. "Aber jedes Mal wurden unsere Vorschläge abgelehnt." Van der Garde Schwiegervater Marcel Boekhoorn möchte laut Kolles nur sein Geld zurück. "Er ist nicht an einem Kompromiss interessiert." Dann müsse er eben in England vor Gericht gehen, meint Kolles. Als Verlust wertet der Teamboss den Abgang des Niederländers nicht. "Er war einfach nicht gut genug."


 

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