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27.05.  14:00

 

 16.12.2008 | 15:20 Uhr

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Mosley gegen Tankverbot: Es sollte getankt werden

Mosley möchte eine Formel 1, die der Zuschauer versteht. Nachtanken und Reifenwechsel sollten Bestandteil der Show bleiben.

Max Mosley ist kein Befürworter des Nachtankverbots für die Formel-1-Fahrzeuge ab der Saison 2010. Dieses Regelement ist ein Teil des Plans zur Kostensenkung in der Formel 1. Man geht davon aus, dass das Verbot die Fahrer dazu zwingt, alles zu tun, um auf der Strecke zu überholen. Die unterschiedlichen Kraftstoff-Strategien sollen ab 2010 der Vergangenheit angehören. Die FIA und die FOTA hoffen ebenfalls, dass die Rennstrategien nun einfacher zu verstehen sind. Auch die Gefahren bei den verbleibenden Boxenstopps für Reifenwechsel würden dadurch vermindert.

Es soll weiter getankt werden.
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"Ich war nicht für das Verbot, weil ich glaube, es ist ein guter Teil der Show", sagte Max Mosley zur italienischen Gazzetta dello Sport. Gleichzeitig zeigte er sich erleichtert, dass die Boxenstopps für Reifenwechsel bleiben werden.

"Zumindest haben wir verhindert, dass es wieder Situationen wie in den 80er-Jahren gibt, als die Fahrer zu Beginn eines Rennens Reifen und Bremsen sparten", sagte Mosley weiter.

Der 68-jährige Brite unterstützt auch die Durchführung einer Marktforschung, ob das Punktesystem durch Medaillen ersetzt werden soll. Bernie Ecclestone hatte diese Änderung vorgeschlagen.

Mosley gab zu: "Die Erweiterung der Punktevergabe und die Verringerung der Differenz zwischen dem ersten und zweiten Platz war ein Fehler. Aber ich bin gegen laufende Änderungen im Punktesystem, weil es nur die Zuschauer verwirrt."


 

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