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27.05.  14:00

 

 26.11.2008 | 14:30 Uhr

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Kovalainen freut sich auf Slicks: Der Wechsel wird mir helfen

Vor dem teaminternen Duell mit dem Weltmeister hat Heikki Kovalainen keine Angst. Aufgrund des Wechsels zu Slicks rechnet er mit einem besseren Jahr.

2007 war er im nicht so guten Renault Siebter in der WM, 2008 war er im Weltmeister-Auto von McLaren ebenfalls Siebter, was Heikki Kovalainen doch etwas enttäuschte. "Siebter in der Fahrerwertung ist eine Leistung, die in einem Auto dieser Qualität nicht gut genug ist", gab er deswegen auch zu. Grund genug für ihn, sich noch mehr anzustrengen, denn mit Trauerarbeit will sich der Finne nicht beschäftigen. Und er hat auch einen Grund, um optimistisch nach vorne zu schauen. "Ich glaube, dass der Wechsel zurück zu Slicks mir helfen wird. Ich hatte in den kleineren Klassen gute Ergebnisse, als ich mit Slicks fuhr", sagte er der Zeitung Helsingin Sanomat.

Heikki Kovalainen blickt optimistisch nach vorne
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Kovalainen freut sich vor allem deswegen, weil die Slicks einem etwas mehr Puffer zum Überholen bieten und der mechanische Grip einfach höher ist. "Ich bin echt gespannt, zu erleben, wie sie sich auf einem Formel-1-Auto machen." Der durch die neuen Regeln verringerte Abtrieb stört den McLaren-Piloten kaum, er erhofft sich dadurch den von den Regelhütern beabsichtigten Vorteil. "Hoffentlich machen es die Aerodynamik-Änderungen leichter, nahe hinter dem Auto vor dir zu fahren, damit man mehr überholen kann und auch mehr Gelegenheiten dafür bekommt", meinte er.

Dass er sich im Team 2009 mit dem Weltmeister messen muss, will Kovalainen nicht als Belastung sehen. "Ja, es könnte leichter sein, aber das stört mich nicht. Man könnte sagen, es funktioniert anders herum - wenn ich meinen Teamkollegen schlage, dann weiß ich, dass ich schnell sein muss und etwas richtig mache", erklärte der Finne. Als braver Arbeitnehmer lobte Kovalainen auch noch sein Team. "McLaren ist ein besserer Arbeitsplatz, als ich das bei meiner Ankunft erwartet hätte. Ich hatte vorher viel darüber gehört, dass es ein kalter Ort sein soll, aber davon habe ich in meiner Zeit nichts bemerkt." Und auch seine Beziehung zu Lewis Hamilton erachtete er als gut. Die Beiden leben in der selben Gegend und haben deswegen auch Abseits der Strecke schon einiges unternommen. "Auf der Strecke, und nur auf der Strecke, kämpfen wir um jeden Zentimeter, so wie es sein sollte."


 

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