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Monaco GP

27.05.  14:00

 

 21.06.2009 | 16:40 Uhr

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Kein einfacher Sieg für Vettel: Slalom im 2. Stint

Sebastian Vettels Sieg in Silverstone war kein Kinderspiel, trotz des großen Vorsprungs. Verkehr und Vertrauen waren die Schlüsselfaktoren.

Als Sebastian Vettel in Silverstone als Sieger die Ziellinie überquerte, erfüllte er nicht nur dem Team einen Traum. "Davon habe ich geträumt, seit ich den ersten Grand Prix in der Mansell-Ära hier gesehen habe", sagte Vettel. Mit solchen Aussagen und seinem Lob für Silverstone und dessen ganz besondere Atmosphäre, konnte er es sich auch leisten, den britischen Fans den erhofften Heimsieg von Jenson Button zu vermiesen. Denn da hört die Freundschaft zu den Inselbewohnern auf. "Ob ich Spielverderber bin, ist mir Wurst. Hauptsache Sieg."

Vettel triumphierte in Silverstone.
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Einfach war der Weg zu seinem dritten GP-Sieg, dem zweiten in dieser Saison, allerdings nicht. "Es ist nie einfach", betonte er. Das Rennen sei lang und schwierig gewesen. Er habe immer konzentriert bleiben und die Augen offen halten müssen. Der Schlüssel zum Sieg war sein guter Start. "Ich blieb vorne und konnte einen Vorsprung herausfahren, das machte es mir für den Rest des Rennens etwas einfacher."

Slalom beim Überrunden

Im zweiten Stint lief er auf Überrundete auf. "Das Team sagte mir, dass ich vorsichtig sein sollte. Ich hatte viel Verkehr und das waren Autos, die gegeneinander kämpften. Da ist es schwierig, nah aufzufahren. Es war alles andere als einfach." Aber Vettel kannte diese Situation aus den letzten Jahren, nur war er damals der zu überrundende Pilot. "Das Letzte was man will, ist einen anderen vorbeilassen, aber ich habe einen guten Kompromiss gefunden."

Nach dem letzten Boxenstopp konnte er in den letzten zehn Runden etwas relaxen. "Ich zählte die Runden herunter und kontrollierte das Rennen. Die letzten 10 Runden waren tatsächlich ziemlich einfach, aber vorher pushte ich hart und im zweiten Stint war es wie ein Slalom."

Geholfen hat ihm sein Auto. "Es war fantastisch", freute er sich. "Ich hatte Vertrauen ins Auto, das ist hier der Schlüssel, denn es gibt so viele schnelle Kurven, wo man das Herz in die Hand nehmen muss, dass man viel Vertrauen benötigt." So soll es bei seinem Heimrennen am Nürburgring weitergehen.


 

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