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27.05.  14:00

 

 20.06.2009 | 14:10 Uhr

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Haug: FOTA will, was ihr zusteht: Noch kein gemeinsamer Nenner

Norbert Haug will, dass nicht emotional im FIA-FOTA-Streit agiert wird. Es gehe letztendlich nur darum, dass ordentliche Prozesse eingeführt werden.

Es wird gestritten in der Formel 1, das ist mittlerweile kaum jemandem mehr verborgen geblieben. Mercedes hat in dieser Sache immer versucht, eine beruhigende und vermittelnde Rolle zu spielen, immerhin ist man als Motorlieferant nicht direkt Teil der FOTA, auch wenn man einen recht großen Anteil an McLaren besitzt. In Silverstone trat Mercedes Sportchef Norbert Haug bei RTL im Namen der FOTA aber auch im Namen des Konsens auf, auf den er wohl wie so viele hofft.

Norbert Haug hofft auf den Konsens
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"Wir wollen nichts, was uns nicht zusteht", betonte er. "Wenn wir Piraten wären, hätten wir Augenklappen auf. Wir sind die seriösen Teams, die die Formel 1groß gemacht haben und wollen, was uns zusteht. Dazu gehört ein ordentlicher Entstehungsprozess der Regeln, eine ordentliche Überwachung und ein einheitliches Reglement für alle, nicht A und B." Ganz konkret ansprechen musste Haug die Vorwürfe, dass die FOTA die Macht übernehmen wolle. Darum gehe es absolut nicht, meinte er.

"Es geht auch nicht um eine Herstellerformel. Wir haben hier bei uns drei unabhängige Teams, die sich selbst finanzieren und auch bei uns fahren wollen. Es geht uns nur um einen vernünftigen Prozess", sagte der Mercedes Sportchef. Dafür wird es allerdings notwendig sein, dass beide Seiten wieder miteinander sprechen. Dass nicht aufeinander zugegangen würde, sei speziell im Fall McLaren-Mercedes nicht richtig. "Wir haben Tag und Nacht gearbeitet, um einen Kompromissvorschlag zu finden. Ich habe mit Max in Monaco stundenlang gesprochen. Insgesamt kam aber leider kein gemeinsamer Nenner heraus."


 

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