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Monaco GP

27.05.  14:00

 

 07.04.2007 | 14:00 Uhr

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Ferrari glaubt an ein enges Rennen: Kein Spaziergang

Ferrari freut sich über die Pole von Felipe Massa stellt aber gleichzeitig fest, dass das Rennen morgen enger werden könnte als erhofft.

Felipe Massa hatte allen Grund zur Freude. Schließlich hatte er Nervenstärke bewiesen und noch in allerletzter Sekunde Fernando Alonso die Pole-Position weggeschnappt. Schon gestern war er Schnellster im Training und dabei auch schneller als sein Teamkollege. Das bestätigte er heute eindrucksvoll. "Ich bin richtig glücklich mit der Pole. In meiner vorletzten Runde hatte ich ein bisschen Verkehr, doch bei meiner letzten Runde war die Strecke frei und ich konnte wirklich 100 Prozent aus dem Auto rausholen. In Kurve sieben im letzten Streckenabschnitte fing es dann an zu tröpfeln, aber zum Glück wurde es nicht schlimmer", ließ der Brasilianer seinen Husarenritt noch einmal Revue passieren. "Natürlich will ich morgen das Rennen auf der gleichen Position beenden wie heute."

Daumen hoch: Felipe Massa nach dem Qualifying.
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Bei Ferrari gönnt das dem im Team äußerst beliebten Brasilianer sicherlich jeder. "Felipe hat eine außergewöhnlich gute Runde hingelegt und das freut mich ganz besonders, nachdem er in Melbourne so viel Pech hatte", brachte Jean Todt das Gefühl auf den Punkt. Weniger gut dürfte es dem Teamchef jedoch geschmeckt haben, dass ein solcher Kraftakt zum Ende des Qualifyings überhaupt nötig gewesen ist, um den ersten Startplatz für Ferrari zu sichern. Eher hatte man auf eine komplett rote erste Reihe spekuliert. Doch die McLaren waren heute viel näher dran als erwartet. "Das Qualifying war heute sehr aufregend mit dem Kampf zwischen uns und denen, die unsere härtesten Verfolger zu sein scheinen", fand auch Todt, das Wort "McLaren" wollte er aber nach der Unterboden-Affäre noch nicht in den Mund nehmen.

Auch wenn die rote Doppel-Pole durch den Silberpfeil von Alonso gesprengt wurde - Grund zu großer Unzufriedenheit mit dem Qualifikationsergebnis gab es bei Ferrari nicht. Schließlich vermutet man, dass man immer noch einen Vorsprung bei den Longruns auf McLaren habe. Und auch Kimi Räikkönen, der morgen vom dritten Startplatz ins Rennen geht, hat noch Siegambitionen. "Die Balance meines Autos war heute besser als gestern, aber für eine schnelle Runde nicht perfekt. Für ein ganzes Rennen ist sie aber sehr gut, also kann ich morgen ganz vorne mit dabei sein", lautete die Kampfansage des Finnen. Ein Doppelsieg ist also weiterhin sehr gut möglich für Ferrari, ein Spaziergang wird es jedoch nicht.


 

Großer Preis von Spanien - Sonntag

Fernando Alonso (Ferrari) und Pastor Maldonado (Williams) beim Start des Rennens an der Spitze
 
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