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27.05.  14:00

 

 25.06.2009 | 09:50 Uhr

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Ecclestone lobt Mosleys Leistungen: Er hat in seiner Zeit viel erreicht

Bernie Ecclestone schickt Max Mosley ein paar Komplimente, für Carlos Garcia konnte es nur eine Lösung geben und Nachfolger-Spekulationen laufen bereits.

Kaum hat Max Mosley durch den Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur als FIA-Präsident im Oktober dazu beigetragen, dass der FIA-FOTA-Streit in der Formel 1 ausgeräumt wurde, sprechen seine Begleiter - oder manchmal auch Rivalen - nur mehr in höchsten Tönen von ihm. Luca di Montezemolo hatte es am Mittwoch bereits vorgemacht und die gute Arbeit des Briten gelobt, die dabei geholfen habe, die Krise zu beenden. Bernie Ecclestone tat es dem Ferrari-Präsidenten gleich.

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"Um fair gegenüber Max zu sein, er wollte voriges Jahr schon gehen und ich habe ihn gebeten, das nicht zu tun, bis die Dinge aussortiert sind. Die Leute vergessen, dass er in seiner Zeit viel erreicht hat", erklärte Ecclestone laut Mirror. Er bedauerte, dass die Menschen das Positive vergessen und sich auf das Negative konzentrieren. "Wir sind seit 40 Jahren Freunde. Er verstand den Sport und wir wussten, wie wir die Dinge gemeinsam machen können." Mosley konnte das Kompliment nur zurückgeben. "Bernie hat viel zu dieser Vereinbarung beigetragen", sagte er.

Lösung unvermeidlich

Der Präsident des spanischen Automobilverbandes, Carlos Gracia, meinte seinerseits, dass es letztendlich unausweichlich war, dass sich die Streithähne einigen würden. "Beide Seiten mussten zusammenkommen. Es war nicht so schwer, es gab nur eine Option, es musste gelöst werden", sagte er gegenüber der AS. Derweil geht die Spekulation um Mosleys möglichen Nachfolger los. Michel Boeri, der Präsident des Automobilclubs von Monaco und Präsident des FIA-Senats, wird zwar bis Herbst anstatt von Mosley die Beziehungen zur Formel 1 pflegen, ihn hatte der Brite aber bereits am Mittwoch gegenüber auto motor und sport ausgeschlossen, weil er einerseits kein Interesse habe, andererseits zu alt sei.

FIA-Vizepräsident und ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk sagte selbst gleich, dass er kein Interesse habe, um "jeglichen Spekulationen vorzubeugen". Bleibt im aktuellen Spekulationsrennen noch Jean Todt, den einige Teams zwar wohl nicht so gerne sehen würden, der aber Ahnung von der Materie hat und den aktuellen Team-Blickwinkel wohl gut verstünde. Mosley wollte ihn nicht ausschließen und stellte gleich klar, dass er eine Empfehlung abgeben wird, sollte es mehr als einen Kandidaten geben.


 

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